… trifft ungefähr auf die letzten fünf Tage zu. An keinem dieser Tage bin ich vor zwei ins Bett gekommen. ![]()
Am Freitag musste natürlich die unterrichtsfreie Zeit eingeläutet werden. Hinzu kam aber auch noch der 60. Geburtstag von Klaus. Sehr Tine “a-typisch” stand ich den ganzen Abend hinter dem Bierzapfhahn…nach einer kurzen Einführung zweier Herren… konnte man die Dinger auch angucken. Auf jeden Fall stank ich am Ende des Abends einfach nur nach Bier, als ob ich mich damit parfümiert hätte. Sehr cool war, dass ich Jost H. Walter mal wieder getroffen und ihn auch spielen gehört habe. Er ist einer der wenigen, die ich noch aus der Zeit von der fünften bis zur zehnten Klasse kenne. Mit den anderen war der Kontakt nach dem Wechsel nach Laasphe eher schwierig. Erstaunlich war auch seine tolle Stimme. Ich erinnere mich noch, wie er früher das Nirvanaliedgut rauf und runter spielte… das war nicht immer so toll.
Darüber hinaus spielten auch die angetrockneten Speisereste. Schlager sind zwar nicht meine Welt, aber sie wurden von Lied zu Lied besser und haben die Gäste gut animieren können. Diese wollten die Band gar nicht mehr von der Bühne gehen lassen. Deshalb mussten die sieben Lieder aus ihrem Repertoire mehrfach bemüht werden. Es war echt zum Aushalten für einen so leidenschaftlichen Schlagerhasser wie mich.
Wie das Geburtstage in der „Familie“ so mit sich bringen, konnte ich auch meine Mama und meinen Bruder wieder sehen (Papa ist im Krankenhaus) und ein paar Frühlingsrollen essen…
Der Samstag war eigentlich anfangs sehr erholsam, da eine Menge Schlaf nachgeholt werden konnte. Zwar liefen nebenher die englischen Folgen der Fraggles, aber nichtsdestotrotz habe ich den Nachmittag schlafend verbracht. Am Abend hatten wir dann wieder Besuch von Micz und Josias und auch Chris kam hinzu. Da Micz bald seine Ausbildung in Bebra beginnt, wollten wir noch so viel Zeit wie möglich mit ihm verbringen. Zur Belustigung an diesem Abend diente ein Film mit Jack Black „Tenacious D in The Pick of Destiny“. Jack Black und seine Gefährten sind einfach unbeschreiblich gut! Erst um 4 Uhr bin ich ins Bett gekommen, nicht gut für die Schönheit…
Auch am Sonntag stand wieder einiges an, neben Gottesdienst und Mittagessen bei Manus Mama war auch wieder Kleingruppe der Jungs angesagt. Neben einem gemeinsamen Essen schauten wir uns auch hier wieder ein Film an: Lucky Number Slevin. Nach anfänglicher Verwirrung entpuppte sich der Film als äußerst spannend mit überraschender Wendung, ganz nach meinem Geschmack.
Wir hatten in den letzten 6 Tagen eigentlich immer von irgendjemanden Besuch. Vielleicht wird damit ja die fehlende Schulsituation kompensiert. Könnte durchaus sein.