Freitag morgen. Der erste Wecker meiner Mitbewohnerinnen des Klassenzimmers klingelt um sechs… manman.
Dann geht es im Viertelstundentakt weiter. Bis um halb acht dann Lobpreis durch die Sprechanlage ertönte. Man brauchte also gar keinen Wecker stellen. Frühstück war weniger spektakulär… aber stylische Plastikteller brauch der Mensch.
Danach sind wir wieder mit der S-Bahn zur Bürgerweide gefahren. Wortwechsel war diesemal im Kongresszentrum des Maritims angesagt. Nobel! Es war eine Art Frühstücksfernsehen und sehr lustig. Lobpreis war auch gut und laut! Danach sind wir in die Bremer Innenstadt gefahren. Bummeln usw… In diesem Zuge waren wir auch in der Cocktailbar, wo mein Jungesellinnenabschied stattfand.
Am Nachmittag haben wir kein Seminar besucht und zogen weiter durch Bremen, um wieder auf der MMM zu landen. Habe mir dann endlich “ich muss verrückt sein so zu leben” gekauft und es gelesen. Um 19 Uhr stand das zweite Festival an: “Lückenlos” ein Lobpreisfestival, genau das richtige für Manu und mich! Lauter tolle Lieder, wovon auch einige neu waren. Kleine kurze Lesungen unterbrachen die Lobpresizeit immer wieder. Am Ende wurde für zwanzig Minuten eine Art Parcours angeboten. Segnen lassen, Beten, Beichten, Barfussmeditation, Briefe schreiben usw. Das war ziemlich genial und meine Füße waren danach sehr schlammig! Das Schlusslied war das beste vom Abend, fand der Manu auch… irgendwas mit Segen sein, aber weiß grad nicht mehr wie es hieß.
Der tag war um Halb neun aber keinesfalls zu Ende, denn nun folgte das Bergfest mit gemeinsamer Abendmahlfeier. Der Lobpreis war wieder genial und das Brot brechen und Traubensaft trinken waren eindrucksvoll. Mit mehreren tausend Menschen Jesus begegnen… ein tolles Gefühl. Das macht glücklich.
Mich haben zwar die unreifen Mädels neben mir genervt, ständig am Kichern beim Beten – das ist nicht zum Aushalten gewesen. Nach dem Bergfest haben wir uns wieder in die Schule begeben, ich war ziemlich durchgefroren, weil es nach zehn nicht mehr wirklich warm war.